Wer wird befragt? Befragungsumfänge für die Gebäude- und Wohnungszählung und für die Haushaltebefragung

Voraussichtlicher Befragungsumfang bei der Gebäude- und Wohnungszählung nach Bundesländern

Mit dem Zensus 2022 wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Neben Angaben zur Bevölkerung werden in der Gebäude- und Wohnungszählung auch Informationen zum Gebäude- und Wohnungsbestand ermittelt. Dafür werden etwa 23 Millionen Eigentümerinnen und Eigentümer und Verwaltungen sowie weitere Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Wohngebäuden oder Wohnungen befragt.

BundeslandVoraussichtliche Anzahl der Befragten
bei der Gebäude- und Wohnungszählung
Deutschland gesamt23.225.000
Schleswig-Holstein1.001.000
Hamburg313.000
Niedersachsen2.700.000
Bremen187.000
Nordrhein-Westfalen4.872.000
Hessen1.960.000
Rheinland-Pfalz1.467.000
Baden-Württemberg3.490.000
Bayern3.790.000
Saarland354.000
Berlin272.000
Brandenburg615.000
Mecklenburg-Vorpommern408.000
Sachsen755.000
Sachsen-Anhalt545.000
Thüringen496.000


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Befragungsumfänge bei der Gebäude- und Wohnungszählung nach Ländern (XLSX, 11 kB, Datei ist nicht barrierefrei)


Voraussichtliche Befragungsumfänge bei der Befragung der Haushalte und Wohnheime nach Bundesländern

Die Stichprobe zur Befragung der Haushalte umfasst ca. 10,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Hinzu kommen die Befragungen an Wohnheimen (ca. 350.000 Personen) und die Erhebung an Gemeinschaftsunterkünften (ca. 50.000 Einrichtungen).

Die folgende Tabelle zeigt die Gesamtzahl der voraussichtlichen Befragungsumfänge nach Bundesländern. Dabei sind die Zusatzbefragungen ein Teil der Gesamtzahl. Bei der Zusatzbefragung oder erweiterten Befragung werden mittels Zusatzfragebogen bei einem Teil der Bürgerinnen und Bürger zusätzliche Merkmale (z. B. Bildungsstand, Beruf, etc.) erhoben. Die Zusatzbefragung findet nicht an Anschriften mit Gemeinschaftsunterkünften statt.

Enthalten sind die zum Zeitpunkt der Stichprobenziehungen jeweils an den Stichprobenanschriften sowie an den Anschriften mit Wohnheimen (ohne Gemeinschaftsunterkünfte) gemeldeten Personen. Hinzu kommt – als Annäherung für die Anzahl der zu befragenden Einrichtungsleitungen an Gemeinschaftsunterkünften – die Zahl der Anschriften mit Gemeinschaftsunterkünften.

 BundeslandBefragungen

Voraussichtliche Anzahl

nach Anschriften

Voraussichtliche Anzahl

nach Personen

Deutschland gesamtGesamt2.281.88310.708.367
davon Anzahl der Zusatzbefragungen1.547.5407.484.758
Schleswig-HolsteinGesamt114.093442.019
davon Anzahl der Zusatzbefragungen74.091280.054
HamburgGesamt18.781137.400
davon Anzahl der Zusatzbefragungen17.706126.272
NiedersachsenGesamt198.504810.191
davon Anzahl der Zusatzbefragungen176.565707.564
BremenGesamt8.76154.291
davon Anzahl der Zusatzbefragungen8.29150.140
Nordrhein-WestfalenGesamt292.6961.533.166
davon Anzahl der Zusatzbefragungen275.8811.435.786
HessenGesamt155.713838.301
davon Anzahl der Zusatzbefragungen117.578654.440
Rheinland-PfalzGesamt107.611405.621
davon Anzahl der Zusatzbefragungen104.005385.213
Baden-WürttembergGesamt336.6521.732.749
davon Anzahl der Zusatzbefragungen204.2121.073.064
BayernGesamt554.8462.462.759
davon Anzahl der Zusatzbefragungen268.3041.270.396
SaarlandGesamt27.16197.794
davon Anzahl der Zusatzbefragungen25.20889.683
BerlinGesamt21.053303.128
davon Anzahl der Zusatzbefragungen19.627281.097
BrandenburgGesamt105.264409.221
davon Anzahl der Zusatzbefragungen58.310246.103
Mecklenburg-VorpommernGesamt74.306298.626
davon Anzahl der Zusatzbefragungen37.845149.360
SachsenGesamt115.836590.703
davon Anzahl der Zusatzbefragungen65.060353.701
Sachsen-AnhaltGesamt70.468270.514
davon Anzahl der Zusatzbefragungen46.716188.596
ThüringenGesamt80.138321.884
davon Anzahl der Zusatzbefragungen48.141193.289

Warum wird der voraussichtliche Befragungsumfang veröffentlicht?

Der voraussichtliche Befragungsumfang kann sich von dem tatsächlichen Befragungsumfang unterscheiden. Dieser steht erst nach Abschluss der Befragungen fest. Das liegt daran, dass die Melderegister, welche die Basis für die Befragungen darstellen, nicht fehlerfrei sind: Es stehen beispielsweise Personen im Melderegister, die an der angegebenen Anschrift gar nicht mehr wohnen. Oder es wohnen Personen an einer Anschrift, die im Melderegister aber nicht unter dieser Anschrift eingetragen sind.

Sind Sie interessiert an den nach Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften differenzierten Befragungsumfängen der Personenerhebung?

Hier finden Sie eine detailliertere Tabelle zum Download:

Befragungsumfänge bei der Befragung der Haushalte nach Ländern (XLSX, 84 kB, Datei ist nicht barrierefrei)